Die Betretungsverbote (WSC-Grundstück und Schongebiete) beim Fischen/Watfischen am/im Haidweiher sind unbedingt zu beachten!

Die Vorstandschaft

Ab dem 15.09.2019 bis zum 29.11.2019 (Tag der Jahreshauptversammlung) bzw. bis auf Widerruf wird das Watfischen im Haidweiher gestattet.

Bei kritisch sinkendem Wasserstand behalten wir uns vor, den Haidweiher für die Fischerei komplett zu sperren. Die aktiven Mitglieder informieren sich bitte deshalb vor jedem Fischen (über Vereins-Homepage, Facebook-Seite und/oder Schaukästen), ob diese Sonderfreigabe weiterhin gültig ist!

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Diese Sonderfreigabe für das Watfischen gilt ausschließlich für den Haidweiher und nicht für andere Vereinsgewässer!

Am Abend des 02.08.2019 trafen sich 22 Fischliebhaber/innen im Fischerzentrum Bühl des Fischereivereins Amberg zu dem besonderen kulinarischen Highlight "Fisch am Brett" - eine urige und gleichermaßen schmackhafte Art der Fischzubereitung am offenen Feuer.

Unter der fachkundigen Anleitung unserer Chefköche, Oswald Jäger und Wolfgang Fuchs, wurden die Teilnehmer/innen mit dem Ablauf der Veranstaltung vertraut gemacht. Die vorbereiteten Forellenfilets wurden zuerst mit geschnitzten Eichennägeln auf angefeuchteten Fichtenbrettern fixiert ...

... und die Filets an den Brettern dann zum langsamen Garen rund um die Feuerstelle platziert. Derweil bleibt etwas Zeit zum Kennenlernen, Unterhalten und Fachsimpeln in gemütlicher Atmosphäre.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen ...

... und wird traditionell direkt vom Brett verspeist - ggf. mit etwas Weißbrot und Meerrettich. Ein echter Gaumenschmaus!

Vielen Dank an unsere Chefköche Oswald Jäger und Wolfgang Fuchs sowie an unseren 1. Gewässerwart Max Marr für die gelungene Durchführung eines ganz besonderen Sommerabends!

Fotos: Tim Jüntgen

Am 18.07.2019 verlegten 49 Schüler/innen (Klassen 4a und 4d) und ihre Lehrkräfte den Schulunterricht in das Grüne Klassenzimmer des Fischereivereins Amberg im Fischerzentrum in Bühl. Anstelle des Unterrichts in den angestammten Klassenzimmern in der Pestalozzi-Grundschule in Sulzbach-Rosenberg stand an diesem Vormittag ein außergewöhnlicher Unterrichtstag in der freien Natur auf dem Lehrplan.

Unter dem Motto "Natur erleben - Natur verstehen" konnten die Kinder unter fachkundiger Anleitung spielerisch Flora und Fauna rund um die Bühler Weiher in Freudenberg erkunden. Nach einer kurzen Begrüßung durch den 2. Bürgermeister von Freudenberg, Herrn Franz Weiß, und den 1. Vorsitzenden des Fischereivereins Amberg, Tim Jüntgen, wurden die Besucher/innen in sieben Kleingruppen aufgeteilt.

(Foto: Gerhard Doerfler)

Förster Stefan Binner vom AELF hatte diverse Exponate zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt rund um einen Oberpfälzer Weiher mitgebracht. Von ihm lernten die Kinder viel Neues über Biber, Mink, Kormoran, Eisvogel, Wasseramsel und Co.

(Foto: Tim Jüntgen)

Fischerfreund Gerhard Doerfler vermittelte in einem kindgerechten Vortrag, warum der Zecken-Check nach einem Aufenthalt in der Natur so wichtig ist und ging dabei auf die Lebensweise der kleinen Blutsauger und auf die damit verbundenen Gefahren ein.

(Foto: Tim Jüntgen)

Eine kleine Lektion in Fischkunde erhielten die Schüler/innen vom Schriftführer Hans Fürnkäs. Hier konnten die Kinder Hechte, Karpfen und Weißfische puzzeln. Fischerfreund Fürnkäs erklärte die markantesten Unterscheidungsmerkmale der Fische.

(Foto: Tim Jüntgen)

Unter Anleitung von Silvia Jüntgen durften die Schüler/innen dann mit ihren Händen tasten, fühlen und raten, welche Gegenstände in kleinen Säckchen hinter einer Wand verborgen liegen. Viele Fische verlassen sich beispielsweise bei der Futtersuche auf ihren Tastsinn. Waller, Karpfen und Schleie haben ausgeprägte Barteln (Bartfäden), um das "Tasten und Schmecken" zu ermöglichen.

(Foto: Gerhard Doerfler)

An der nächsten Station durften die Kinder unter fachkundiger Anleitung von Steffi Lüttge und Hans Leis die Angel selbst in die Hand nehmen - allerdings nicht zum Fischen, sondern zum so genannten Casting (= Zielwerfen mit der Angel).

(Foto: Tim Jüntgen)

Der erfahrenen Angler Wilfried Schommer erklärte den Kindern die unterschiedlichen Techniken des Fischens mit der Handangel. Nach kurzem Ansitz konnte er den Kindern mit Giebel und Brachse zwei typische Bewohner des Bühler Weihers präsentieren.

(Foto: Tim Jüntgen)

Die wohl aufregendste Station wurde vom 2. Vorsitzenden Günter Graßler betreut. Unter seiner Anleitung durften die Kinder in den Bach steigen und selbst keschern. Kleine Fische, Krebse und Insektenlarven sind hier im Bach zu Hause.

(Foto: Tim Jüntgen)

Dass die Schüler/innen an diesem Vormittag eine ganze Menge gelernt hatten, stellten sie bei der Abschlussbesprechung und dem Karpfen- und Forellen-Quiz unter Beweis. Die Kinder konnten unterschiedliche Fischarten sicher identifizieren und kennen nun auch die besonderen Erkennungsmerkmale und Lebensgewohnheiten einiger heimischer Fischarten.

(Foto: Steffi Lüttge)

Mit ganz vielen schönen und neuen Eindrücken traten die Besucher/innen dann die Rückfahrt nach Sulzbach-Rosenberg an. Wir hoffen, der Besuch in unserem Fischerzentrum hat Euch ganz viel Spaß gemacht! Euch allen wünschen wir schöne Sommerferien!

Vielen Dank natürlich an alle ehrenamtlichen Helfer/innen (Stefan Binner, Gerhard Doerfler, Hans Fürnkäs, Günter Graßler, Silvia Jüntgen, Hans Leis, Steffi Lüttge, Max Marr, Willy Schommer) die diesen außergewöhnlichen Unterrichtstag überhaupt möglich gemacht haben!

Der Fischereiverein hat seine treuesten Mitglieder mit runden Jubiläen zu einer Ehrung in das Fischerzentrum nach Bühl eingeladen. 9 Jubilare wurden geehrt, die zusammen auf stolze 300 Jahre Vereinszugehörigkeit kamen!

Foto: Hans Fürnkäs

1. Vorsitzender Tim Jüntgen (1. von rechts) und 2. Vorsitzender Günter Graßler (1. von links) sowie Gewässerwart Max Marr (2. von links) dankten den Jubilaren und lobten die jahrelange Treue zum Verein. Die Fischerfreunde Peter Franz (4. von rechts) und Hans Höllering (5. von rechts) gehören zu den besonders langjährigen Vereinsmitgliedern mit jeweils 40 Jahren Vereinszugehörigkeit.

Am Pfingstsamstag veranstaltete die Jugendgruppe des Fischereivereins Amberg ein Jugendfischen am Dießfurter Freizeitsee. Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo das Fischen im wahrsten Sinne des Wortes "ins Wasser fiel" und aufgrund von extremen Starkregenereignissen vorzeitig abgebrochen werden musste, spielte diesmal das Wetter bestens mit. Bei sommerlichen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein konnten sich die jugendlichen Petrijünger sowie Jugendleitung und Betreuer am Westufer des ca. 18 ha großen B-Weihers breit machen. Verzichten mussten die Jugendlichen diesmal auf ihren Jugendwart Christian Pohl, der operationsbedingt ausgefallen war.

Dass der große See zu den eher schwierig zu befischenden Gewässern zählt, spiegelte sich zu Beginn in der überschaubaren Anzahl an Bissen wider. Zum späteren Nachmittag und Abend verbesserte sich die Beißlaune der Fische zunehmend. Los ging es mit Andrés Hecht.

Foto: Elisabeth Förtsch

Einige kleinere, aber auch größere Flussbarsche konnten den Kunstködern oder den toten Köderfischen nicht widerstehen.

Außerdem konnte ein kapitaler Giebel gehakt werden, der aber kurz vor dem Kescher doch noch ausgestiegen ist.

Der größte und schwerste Fang des Tages gelang dem Jugendbetreuer Willy - hier im Drill - in den Abendstunden. Da sind das Zuschauen und die Vorbereitungen zum Keschern fast genauso aufregend, wie der Drill selbst.

Vom "alten Hasen" kann man noch viel lernen: Nach langem Drill konnte Willy einen Schuppenkarpfen mit 68 cm und knapp 9 Pfund auf die Schuppen legen.

Unserem Jugendwart, Christian Pohl, wünschen wir nun eine schnelle Genesung! Auf dass Du bei den nächsten Terminen wieder dabei bist!