Der Fischereiverein hat seine treuesten Mitglieder mit runden Jubiläen zu einer Ehrung in das Fischerzentrum nach Bühl eingeladen. 8 Jubilare wurden geehrt, die insgesamt auf stolze 200 Jahre Vereinszugehörigkeit kamen!

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1. Vorsitzender Tim Jüntgen (4. von rechts) und 2. Vorsitzender Günter Graßler (5. von links) sowie Schriftführer Hans Fürnkäs (1. von links) lobten die jahrelange Treue zum Verein. Fischerfreund Günter Graßler gehörte neben Fischerfreund Franz Beck (5. von rechts) zu den besonders langjährigen Vereinsmitgliedern mit jeweils 40 Jahren Vereinszugehörigkeit.

(Foto: Gerhard Doerfler)

Am 07.06.2018 "drückten" 42 Schüler/innen der Klassen 3 und 4 und ihre Lehrerinnen die Schulbänke im so genannten Grünen Klassenzimmer im Fischerzentrum des Fischereivereins Amberg. Anstelle des Unterrichts in den angestammten Klassenzimmern in der Grundschule in Ammerthal stand an diesem Vormittag ein außergewöhnlicher Unterrichtstag in der freien Natur auf dem Lehrplan.

Unter dem Motto "Natur erleben - Natur verstehen" konnten die Kinder unter fachkundiger Anleitung spielerisch Flora und Fauna rund um die Bühler Weiher in Freudenberg erkunden. Nach einer kurzen Begrüßung durch den 1. Bürgermeister von Freudenberg, Herrn Alwin Märkl, und den 1. Vorsitzenden des Fischereivereins Amberg, Tim Jüntgen, wurden die Besucher/innen in sieben Kleingruppen aufgeteilt.

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(Foto: Gerhard Doerfler)

Förster Stefan Binner vom AELF hatte diverse Exponate zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt rund um einen Oberpfälzer Weiher mitgebracht. So lernten die Kinder beispielsweise, dass die Zähne des Bibers lebenslang wachsen und das Nagen an Bäumen somit der Zahnpflege dient.

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(Foto: Tim Jüntgen)

Fischerfreund Gerhard Doerfler vermittelte in einem kindgerechten Vortrag, warum der Zecken-Check nach einem Aufenthalt in der Natur so wichtig ist und ging dabei auf die Lebensweise der kleinen Blutsauger und auf die damit verbundenen Gefahren ein.

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(Foto: Max Marr)

Eine kleine Lektion in Fischkunde erhielten die Schüler/innen vom Schriftführer Hans Fürnkäs. Hier konnten die Kinder Hechte, Karpfen und Weißfische puzzeln. Fischerfreund Fürnkäs erklärte die markantesten Unterscheidungsmerkmale der Fische.

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(Foto: Tim Jüntgen)

Unter Anleitung von Silvia Jüntgen durften die Schüler/innen dann mit ihren Händen tasten, fühlen und raten, welche Gegenstände in kleinen Säckchen hinter einer Wand verborgen liegen. Viele Fische verlassen sich beispielsweise bei der Futtersuche auf ihren Tastsinn. Waller, Karpfen und Schleie haben ausgeprägte Barteln (Bartfäden), um das "Tasten und Schmecken" zu ermöglichen.

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(Foto: Tim Jüntgen)

An der nächsten Station durften die Kinder die Angel selbst in die Hand nehmen - allerdings nicht zum Fischen, sondern zum so genannten Casting (= Zielwerfen mit der Angel).

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(Foto: Tim Jüntgen)

Die erfahrenen Angler Wilfried Schommer und Reinhard Ehbauer erklärten den Kindern die unterschiedlichen Techniken des Grund- und Posenfischens.

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(Foto: Max Marr)

Die wohl aufregendste Station wurde vom 2. Vorsitzenden Günter Graßler betreut. Unter seiner Anleitung durften die Kinder in den Bach steigen und selbst keschern. Wer hätte das für möglich gehalten, dass in einem so kleinen Bächlein so stattliche Fische und Krebse leben?!

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(Foto: Max Marr)

Dass die Schüler/innen an diesem Vormittag eine ganze Menge gelernt hatten, stellten sie bei der Abschlussbesprechung und dem Karpfen- und Forellen-Quiz unter Beweis. Die Kinder konnten unterschiedliche Fischarten sicher identifizieren und kennen nun auch die besonderen Erkennungsmerkmale und Lebensgewohnheiten einiger heimischer Fischarten.

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(Foto: Gerhard Doerfler)

Mit ganz vielen schönen und neuen Eindrücken traten die Besucher/innen nach einem Gruppenfoto dann die Rückfahrt nach Ammerthal an. Wir hoffen, der Besuch in unserem Fischerzentrum hat Euch ganz viel Spaß gemacht!

Der Fischereiverein Amberg empfing am 26.05.2018 eine 30-köpfige Gruppe von Fischern und Fischerinnen sowie deren Familien von der "Fischerhütte Albing links" aus Ergolding zu einer Teichwirtschaftlichen Exkursion im Bühler und Thanner Teichgebiet.

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Nach einer kurzen Begrüßung im Bühler Fischerzentrum ging es bei herrlichem Sonnenschein los entlang der Bühler und Thanner Weiherkette. See, Weiher, Teich oder Tümpel? Die Unterschiede dieser stehenden Gewässer wurden auf dem Weg geklärt.

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Währenddessen bereiteten die Räucherer und Helfer/innen im Fischerzentrum die Brotzeit vor.

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Gängige und auch seltene Amphibienarten (Rote Liste) wurden besprochen, wie auch diverse Spechtarten und Baumläufer, die in der Bühler und Thanner Teichkette zu Hause sind.

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Biberrutschen und auch Nagespuren des Bibers konnten entlang des Weges gesichtet werden.

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Bei der Rückkehr im Fischerzentrum erwarteten goldgelb geräucherte Forellen die Exkursionsgruppe, ...

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... die sodann warm auf den Tellern landeten.

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Foto: Steffi Lüttge

In geselliger Runde wurden die Räucherforellen mit Kartoffelsalat und Weißbrot verspeist. Dabei blieb auch noch etwas Zeit für interessante Gespräche unter Gleichgesinnten.

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Foto: privat/Fischerhütte Albing links

Zum Schluss wurde noch ein Gruppenfoto gemacht, bevor die Ergoldinger Fischerfreunde ihren Ausflugstag in der Amberger Innenstadt ausklingen ließen. Schön war's mit Euch!

Vielen Dank für Euren Besuch und auch allen Helfern/Helferinnen herzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung!

Die Delegation aus Ergolding hat uns übrigens zu ihrem traditionellen Hüttenfest am 21.07.2018 eingeladen!

Der Fischereiverein Amberg hatte seine Mitglieder für den 12.05.2018 zum alljährlichen Königs- und Hegefischen aufgerufen. Es trafen sich insgesamt 57 Petri-Jünger zur diesjährigen Gemeinschaftsaktion, darunter 16 Mitglieder der Jugendgruppe.

Nachdem im vergangenen Jahr diese Hegemaßnahme an den Sandgruben I+II durchgeführt wurde, standen heuer die Vereinsgewässer Bühl I und II im Fokus. Ziel dieser Hegemaßnahme war wiederum die Überprüfung des Fischbestands hinsichtlich der Artenvielfalt, des Altersaufbaus und des Gesundheitszustands sowie die gezielte Reduzierung des Brachsen- und Güsterbestands. Neumitglieder hatten außerdem die Gelegenheit, die Fischergemeinschaft sowie die Angelreviere Bühl I+II besser kennenzulernen.

Der Fischbestand zeigte erfreulicherweise keinerlei Defizite. Alle Fischpopulationen sind offensichtlich kerngesund, so dass bei gezielter Entnahme der heimischen Speisefische auch tatsächlich ein sehr gesundes Lebensmittel auf sehr kurzem Transportweg zur kulinarischen Verwertung kommt. Die Artenvielfalt ist groß, was die Fänge von Karpfen, Schleien, Giebeln, Barschen und diversen Weißfischen belegen. Bei den sich schnell vermehrenden Weißfischen, zum Beispiel bei den Brachsen, kann eine so genannte "Verbuttung" drohen. Hierbei handelt es sich um einen überproportionalen Anstieg von Fischindividuen einer bestimmten Art, bei gleichzeitiger Zwergwüchsigkeit. Um dieser Verbuttung vorzubeugen, wurden mehr als 15 Pfund der Zielfische Brachse und Güster bei der Hegemaßnahme bewusst entnommen und verwertet. Die gesetzten Hegeziele konnten somit erreicht werden.

Jugend-Fischerkönig mit einem Karpfen von 2.530 g wurde Jungangler Marco Bauer. Bei den Erwachsenen wurde Fischerfreund Juri Frank neuer Fischerkönig. Ihm ging ebenfalls ein Karpfen (3.820 g) an den Haken.

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Das Foto der Königsproklamation zeigt von links nach rechts Max Marr (1. Gewässerwart), Günter Graßler (2. Vorsitzender), Peter Rall (Fischerkönig 2017), Juri Frank (Fischerkönig 2018), Marco Bauer (Jugend-Fischerkönig 2018), Jana Waldmann (Jugend-Fischerkönigin 2017) und Tim Jüntgen (1. Vorsitzender).

Fliegenfischen - die "leichteste" Art des Fischens, wenn man das Gewicht des Köders (der Fliege) sieht, aber mit Sicherheit eine anspruchsvolle Art des Fischens, wenn man die kunstvolle Wurftechnik betrachtet. Davon konnten sich am Samstag, den 05.05.2018, vier Fischerfreunde persönlich überzeugen, die sich zum Schnupperkurs Fliegenfischen an der Kräuterwiese am Vils-Abschnitt Knandörfl eingefunden hatten.

Unter der fachkundigen Leitung von Fischerfreund Peter Rall, seit Jahrzehnten selbst passionierter Fliegenfischer, wurden zunächst die wichtigsten Aspekte rund um das Fliegenfischen erörtert.

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Fliegenruten und Fliegenrollen unterschiedlicher Schnurklassen wurden vorgestellt und konnten später auch ausprobiert werden.

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Welches Fliegenmuster und welche Fliegengrößen sind heute fängig? Trockenfliege, Nassfliege, Nymphe oder Streamer? Für diese Entscheidung lohnt ein Blick ans und ins Wasser, was dort an Insekten so "kreucht und fleucht".

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Und dann ging es zum praktischen Teil der Veranstaltung. Die Rute schnell nach hinten - nicht weiter als in die "1 bzw. 2 Uhr-Stellung" bringen und einen bewussten Stopp machen, damit die Schnur sich strecken kann, bevor Schnur, Vorfach und Fliege dann mit einem zügigen Vorwärtsschwung auf die Wasseroberfläche bzw. ins Wasser gebracht werden. Gar nicht so einfach, aber mit der Zeit ging es immer besser!

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Und früh übt sich, wer einmal ein richtiger Fliegenfischer werden möchte!

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Am 09.09.2018 gibt es einen weiteren Schnupperkurs Fliegenfischen. Dann soll mit schwererem Gerät und Streamern Hechten und Zandern nachgestellt werden. Weitere Informationen finden sich hier.

Und nun heißt es üben, üben, üben! Allzeit Petri Heil und Tight Lines!

Gerade erreicht uns die nächste Waller-Fangmeldung aus der Vils: FF Joachim Foks konnte heute einen 16-Pfünder mit 0,90 m Länge fangen.

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Petri Heil!

Am vergangenen Samstag trafen sich 16 Gäste und Vereinsmitglieder zum diesjährigen Räucherkurs in Bühl. Unter der fachkundigen Anleitung unserer Chef-Köche und Räucherer Reinhard Ehbauer, Wolfgang Fuchs und Oswald Jäger wurden die Kursteilnehmer/innen in die kulinarische Fischverwertung mittels Räuchern und Beizen eingewiesen. Neben den theoretischen Grundlagen stand vor allem das Mitmachen im Fokus des Kurses: Die Teilnehmer/innen durften die verschiedenen Räucheröfen selbst beschicken und entleeren und auch für die Fische nach Graved Art selbst Filets schneiden, Gräten ziehen, würzen, ...

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Zur Begrüßung gab es gebeizte Saiblinge und Forellen mit Weißbrot und Meerrettich. Das Schneiden dünner Scheiben von den gebeizten Fischfilets wurde vorgeführt und dann durften sich alle selbst mit dem scharfen Filetiermesser versuchen.

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Anschließend wurden die Forellen zum Räuchern vorbereitet und in die Räucheröfen eingebracht.

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Geräuchert wurde mit Gas-, Elektro- und Holz-Räucheröfen ...

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... sowie mit einem kompakten Tisch-Räucherofen. Es wurden ganze Forellen und Karpfenfilets mit dem Rauch veredelt.

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die unterschiedlichen Farben ergeben sich in Abhängigkeit der verschiedenen Räucheröfen und den Räucherbedingungen. Was ist der persönliche Favorit? Das stellte sich bei der abschließenden Verkostung heraus.

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Und geschmeckt hat es ebenfalls. Eine Forelle hat jede(r) Teilnehmer/in zudem selbst gebeizt und mit nach Hause genommen. Nach ca. 3 Tagen ist die Graved Forelle dann ebenfalls verzehrfertig. Guten Appetit!