Liebe Fischerfreundinnen und Fischerfreunde,

im Rahmen des LFV-Projekts "Fischotter" versucht unser Landesverband derzeit, einen möglichst flächendeckenden Überblick über die Verbreitung des Fischotters in Bayern zu generieren sowie Wechselwirkungen mit anderen Tierarten und Ökosystemen zu untersuchen. Eine möglichst präzise Kenntnis der aktuellen Fischotterpopulation und -verbreitung ist essentiell für dieses Projekt und eventuell daraus abzuleitende Maßnahmen.

Wir suchen deshalb ab sofort ein Mitglied, besser noch zwei Vereinsmitglieder, die sich gezielt an unseren Vereinsgewässern mit Otter-Sichtungen beschäftigen und dem Vorstand/Beirat sowie den Gewässerwarten zuarbeiten - ggf. auch im Rahmen des abzuleistenden Arbeitsdienstes, bei individueller Zeiteinteilung. Persönliche Otter-Sichtungen sind zwar bei uns in "freier Wildbahn" eher selten bis unwahrscheinlich, aber die Sichtung von Trittsiegeln, Losungen, Scharrhügeln etc. von Fischottern am Ufer ist umso wahrscheinlicher, wenn der Otter sich bei uns bereits breitgemacht hat. Eine entsprechende Einarbeitung zur (sicheren) Erkennung von Verdachtsmomenten wird von Vereinsseite gewährleistet. Dazu gehören anfangs auch gemeinsame Begehungen "otterträchtiger" Gewässerbereiche und das Teilen von otterspezifischem Erfahrungswissen.

Interessenten melden sich bitte möglichst zeitnah unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Vielen Dank für Euer Engagement im Voraus!

Eure Vorstandschaft

Die LFV-Broschüre "Totholz bringt Leben in Flüsse und Bäche" wurde erstmals 2005 aufgelegt und dann im März 2009 inhaltlich unverändert nachgedruckt. Diese Informationsschrift hat auch heute nichts an Aktualität verloren.

Viele Gründe sprechen für das Einbringen oder Belassen von Totholz in unseren (Fisch-)Gewässern - Totholz bietet für zahlreiche Lebewesen (Fische, Amphibien, Insekten, ...) einen multifunktionalen Lebensraum:

- Förderung der Dynamik unserer Fließgewässer

- Beitrag zur Nahrungskette

- wertvolle Brut- und Laichplätze - nicht nur für Fische

- Schutz- und Lebensraum für Jungfische

- sichere Einstandsmöglichkeit vor Fischräubern - auch für größere Fische

- ...

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Die hier genannten Vorteile wiegen die wenigen Nachteile (Hängermöglichkeit für Haken/Köder von Anglern, Hindernisse für Bootsfahrer, ggf. Gefahren für Unterlieger, sollte sich Totholz mit dem Strom in Bewegung setzen) in jedem Fall auf.

Also sollten intakte Gewässer keinesfalls "aufgeräumt" werden, indem Totholz entfernt wird. Im Zuge von Renaturierungen/Revitalisierungen von Gewässern sollte Totholz gezielt eingebracht und fixiert werden.

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Klingt paradox, aber Totholz steckt voller Leben!

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Hier gehört bitte nicht "aufgeräumt"!

Die Mitgliederversammlung des Fischereivereins Amberg hat auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung ihren früheren 1. Vorsitzenden, Hans-Hermann Lier, einstimmig zum Ehrenmitglied gewählt. Hans-Hermann Lier reiht sich nach den Fischerfreunden und Ehrenmitgliedern Heinz Donhauser, Hans Bernd Schmeller, Günter Kiener, Adolf Löffler, Peter Fischer, Manfred Pugner sowie Altoberbürgermeister Wolfgang Dandorfer als derzeit 8. Ehrenmitglied des Fischereivereins Amberg ein.

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Das Foto zeigt (von links nach rechts): Tim Jüntgen (1. Vorsitzender), Hans-Hermann Lier, Günter Graßler (2. Vorsitzender) und Andreas Sauer (Kassier).

Fischerfreund Hans-Hermann Lier ist seit 1984 Mitglied im Amberger Fischereiverein. Von 1998 bis 2001 war er zunächst 2. Vorsitzender und anschließend von 2001 bis 2016 für insgesamt 15 Jahre 1. Vorsitzender des FV Amberg. Unter seiner Führung kam es unter anderem zur Anpachtung weiterer Vilsabschnitte (Schönlind, Schmidt-Wasser) sowie von weiteren Angel- und Fischaufzuchtgewässern (u. a. Haidweiher). Darüber hinaus wurde Bühl I vom Fischereiverein Amberg gekauft sowie das Fischerzentrum in Bühl ausgebaut und optimiert. Hans-Hermann Lier ist nicht nur leidenschaftlicher Fischer, sondern auch ein ausgesprochener Naturschützer, der sich weiterhin unermüdlich für Fluss-/Gewässerrenaturierungen, den Gewässerschutz und die Ausbildung im Bereich der Fischerei einsetzt.

Vielen Dank für Dein langjähriges Engagement, Hans-Hermann!

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde Fischerfreund Wilfried "Willi" Schommer für seine langjährige und vorbildliche Betreuung und Unterstützung der Jugendgruppe des Fischereivereins Amberg mit dem Ehrenzeichen der Bayerischen Fischerjugend in Gold ausgezeichnet. Die Ehrung wurde durch Vertreter der Bayerischen Fischerjugend und den Vorstand des Fischereivereins Amberg vorgenommen.

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Das Foto zeigt (von links nach rechts): Tim Jüntgen (1. Vorsitzender), Reinhard Wallitschek (Beirat Bay. Fischerjugend), Willi Schommer, Elisabeth Förtsch (Stellvertretende Jugendleiterin), Eduard Stöhr (Landesjugendleiter Bay. Fischerjugend), Günter Graßler (2. Vorsitzender) und Christian Pohl (Jugendleiter).

Willi Schommer ist seit mehr als 28 Jahren Mitglied im FV Amberg und bringt sich seit über 18 Jahren ehrenamtlich als Beiratsmitglied in die Belange des Vereins ein. Der Jugendabteilung ist Fischerfreund Willi Schommer seit 20 Jahren sehr eng verbunden. Er unterstützt seit jeher in vorbildlicher Art und Weise die Jugendleitung bei allen Aktivitäten und Veranstaltungen der Jugendgruppe. Damit leistet Fischerfreund Schommer einen wertvollen Beitrag für den Verein und somit auch für alle Mitglieder.

Willi Schommer ist aufgrund seines ruhigen, hilfsbereiten und freundlichen Wesens gleichermaßen in der Jugendgruppe und im Gesamtverein anerkannt und geschätzt.

Danke, Willi!

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung am 15.12.2017 konnte der Fischereiverein Amberg insgesamt 7 Neuaufnahmen seit der Herbstversammlung 2017 verzeichnen. Auch die Jugendabteilung freut sich über einige neue Jungfischer in ihren Reihen.

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Das Foto zeigt (von links nach rechts): Günter Graßler (2. Vorsitzender), Melanie Kasowski, Dieter Beck, Timo Gutbrod und Tim Jüntgen (1. Vorsitzender).

Weiterbildungsangebot 2018 an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Fischerei in Starnberg

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Bei Interesse bitte den Vorstand kontaktieren!

Das Weiterbildungsangebot der Fischereiverbands Oberpfalz wird voraussichtlich Anfang 2018 veröffentlicht.

39 Personen aus dem Landkreis und Umgebung nutzten die Herbstferien, um sich intensiv auf die Staatliche Fischerprüfung vorzubereiten. Kursleiter Manfred Pugner lobte den Eifer der Teilnehmer. Wer sich in den Ferien freiwillig auf die "Schulbank" setzt, bringt große Lernbereitschaft mit, meinte Pugner.

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Fischereigesetze, Tierschutzgesetze, Hegepflicht, Schonzeiten, Fischkunde, Gewässerkunde, Gerätekunde und vieles mehr waren Inhalte des Vorbereitungskurses. Am letzten Tag ging es in das Fischerzentrum nach Bühl. Gewässerwart Max Marr hatte Forellen organsiert und 2. Vorsitzender Günter Graßler zeigte das fachgerechte Schlachten: Betäuben, Töten (Kiemenschnitt), Ausnehmen, Beseitigung der Schlachtabfälle und Verwertung des Lebensmittels. Die praktische Einweisung von Graßler war gut. Geschickt und problemlos wurden die Flossenträger von den Teilnehmern küchenfertig gemacht.

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Hans-Hermann Lier legte besonderen Wert auf die Hygiene. Saubere Arbeitsgegenstände müssen selbstverständlich sein und, so Lier, nicht den geschlachteten Fisch im Angelwasser auswaschen, sondern nur Trinkwasser verwenden.