Am Pfingstsamstag veranstaltete die Jugendgruppe des Fischereivereins Amberg ein Jugendfischen am Dießfurter Freizeitsee. Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo das Fischen im wahrsten Sinne des Wortes "ins Wasser fiel" und aufgrund von extremen Starkregenereignissen vorzeitig abgebrochen werden musste, spielte diesmal das Wetter bestens mit. Bei sommerlichen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein konnten sich die jugendlichen Petrijünger sowie Jugendleitung und Betreuer am Westufer des ca. 18 ha großen B-Weihers breit machen. Verzichten mussten die Jugendlichen diesmal auf ihren Jugendwart Christian Pohl, der operationsbedingt ausgefallen war.

Dass der große See zu den eher schwierig zu befischenden Gewässern zählt, spiegelte sich zu Beginn in der überschaubaren Anzahl an Bissen wider. Zum späteren Nachmittag und Abend verbesserte sich die Beißlaune der Fische zunehmend. Los ging es mit Andrés Hecht.

Foto: Elisabeth Förtsch

Einige kleinere, aber auch größere Flussbarsche konnten den Kunstködern oder den toten Köderfischen nicht widerstehen.

Außerdem konnte ein kapitaler Giebel gehakt werden, der aber kurz vor dem Kescher doch noch ausgestiegen ist.

Der größte und schwerste Fang des Tages gelang dem Jugendbetreuer Willy - hier im Drill - in den Abendstunden. Da sind das Zuschauen und die Vorbereitungen zum Keschern fast genauso aufregend, wie der Drill selbst.

Vom "alten Hasen" kann man noch viel lernen: Nach langem Drill konnte Willy einen Schuppenkarpfen mit 68 cm und knapp 9 Pfund auf die Schuppen legen.

Unserem Jugendwart, Christian Pohl, wünschen wir nun eine schnelle Genesung! Auf dass Du bei den nächsten Terminen wieder dabei bist!